So tickt der Instagram Algorithmus

So tickt der Instagram Algorithmus 

Lesedauer: 3 Minuten

Verbringst du oft Stunden damit, dir irgendwelche Bilder auf Instagram anzuschauen und ein Muster zu finden, warum gerade diese Bilder & Videos erfolgreich sind? Keine Sorge, uns geht es genau gleich. Du hast dich bestimmt schon gefragt, wie Content aufgebaut sein muss, um damit möglichst eine große Reichweite auf Instagram, Facebook und Co erzielen zu können. Unsere jahrelange Erfahrung als Content Creators auf Instagram hat uns eins gezeigt: der Algorithmus folgt immer bestimmten Mustern. Bestimmte Muster, mit denen wir gelernt haben umzugehen und unsere Reichweite zu maximieren. Wir stellen dir in diesem Blogartikel 5 Tipps & Tricks vor, wie man den Algorithmus positiv beeinflussen kann. 

Damit der Instagram Algorithmus vom Feind zum Freund wird, musst du dir immer im Hinterkopf behalten, dass vor allem diese zwei Kriterien ausschlaggebend sind, wie gut oder schlecht dein Content gerankt wird: 1. Verweildauer und 2. Interaktionen. Instagram stuft also jene Beiträge als relevant ein, die a) lange angesehen werden und b) mit denen (schnell) interagiert wird. Daraus leiten sich unsere 5 Tipps & Tricks ab: 

Tipp 1 – kenne deine Zielgruppe: Wenn du im Marketing tätig bist, kannst du diesen Satz vermutlich nicht mehr hören. Dennoch müssen wir es immer wieder sagen: kenne deine Zielgruppe! Je mehr Infos du über deine Zielgruppe hast, desto besser weißt du, wie du deinen Content gestalten musst und welche Themen besonders interessant für deine Audience sind. Beispiel: Als Fashion Brand vermittelt man auf den sozialen oft einen gewissen Lifestyle, mit dem sich deine Zielgruppe identifiziert. Wenn du bei der Content Creation für Social Media schon darauf achtest, dass du diesen Lifestyle mit den Bildern & Videos verkörperst, hast du schon gewonnen. Design & Wording müssen ebenfalls darauf abgestimmt werden. Wenn du also weißt wen du ansprechen möchtest, fällt es dir viel leichter, auch Content zu produzieren, der genau bei deiner Zielgruppe den gewünschten Effekt auslöst, nämlich: die Konsumation deiner Inhalte und das vor allem lang (Verweildauer) und möglichst ansprechend (Interaktionen). 

Tipp 2 – Storytelling:  Wie du schon gelesen hast, ist die Verweildauer auf Instagram eines der Hauptkriterien für den Algorithmus, Inhalte als relevant einzustufen. Diese Verweildauer kannst du am besten beeinflussen, indem du eine ansprechende Bildunterschrift wählst. Da Menschen Geschichten einfach lieben, kommt hier das berühmte Storytelling zum Einsatz. Erzähle in deiner Bildunterschrift eine informative, emotionale oder unterhaltende Geschichte zum Post und halte so den User so lange wie möglich bei deinem Beitrag. 

Tipp 3 – Call To Action (CTA): Neben der Verweildauer werden vom Algorithmus vor allem jene Beiträge bevorzugt, mit denen schnell und intensiv interagiert wird. Je schneller deine Beiträge von deiner Community also kommentiert oder auch geliked, gespeichert oder verschickt werden, desto relevanter wird dein Beitrag eingestuft. Für die Content Produktion bedeutet dass, dass Bilder und Videos also sofort ansprechen müssen und richtige Eyecatcher sein sollten. Aber nicht nur die Geschwindigkeit der Interaktionen ist für den Algorithmus relevant, sondern auch die Intensität des Engagements. Das bedeutet, dass der Algorithmus auch berücksichtigt, wie intensiv sich deine Community mit deinen Beiträgen auseinandersetzt. Lange Kommentare werden also stärker gewertet als Kommentare, die nur aus 2-3 Wörtern bestehen. Wie kann man diese Erkenntnis nutzen? Bei unseren Kanälen und bei Kanälen, die wir für unsere Kunden betreuen haben wir bemerkt, dass ein Call To Action (CTA) für das Engagement eine sehr starke Auswirkung haben kann. Wir stellen in der Bildunterschrift Fragen, die zum Beitrag passen bzw. fordern die Community auf, auf bestimmte Themen einzugehen. 

Tipp 4 – Verwende relevante Hashtags: Der Algorithmus auf Instagram versucht deine Inhalte aufgrund der gewählten Hashtags zu kategorisieren. Du kannst den Algorithmus positiv beeinflussen, indem du relevante Hashtags zum Beitrag verwendest. Die Anzahl der Hashtags ist hierbei nicht ausschlaggebend. Jedoch würden wir immer empfehlen, so viele Hashtags wie möglich zu wählen, wenn sie relevant sind. 

Tipp 5 – sei sozial: Um das Engagement und somit auch den Algorithmus positiv zu beeinflussen, muss man auf sozialen Medien wie Instagram vor allem eines sein: sozial. Nimm dir mindestens 30 Minuten täglich, um bei anderen Usern zu kommentieren bzw. zu liken und dich mit anderen Usern zu vernetzen. Diese User werden bei dir wiederum auch kommentieren und so steigt die Reichweite mit der Zeit ganz automatisch. 

Michael Schirnhofer ist Mitgründer von CMVISUALS. In der Agentur betreut er Kunden im Social Media Management und erstellt Fotos & Videos als Content Creator. Auf seinem Instagram Profil hat er über 85 Tausend Follower aufgebaut. 

 

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